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In einer Liga mit Grappa und Cognac

Der „Sendenhorster Korn“ und „Münsterländer Korn“ aus der Brennerei Horstmann ist nun EU-weit geschützt. Das geht aus dem neuen Amtsblatt der Europäischen Union hervor, in dem das neue „EU-Spirituosenrecht“ geregelt ist.
Seit dem 20. Mai gelten sowohl in der Europäischen Union als auch ergänzend in Deutschland neue Vorschriften für Spirituosen.
Damit haben die Brenner Regelungen erreicht, die bedeuten, dass die typisch deutsche Spirituose „Korn“ mit ihrer 500-jährigen Tradition auch in Zukunft rechtlich geschützt ist.

 
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Nach der novellierten EG-Spirituosenverordnung sind die Bezeichnungen „Korn“ und „Kornbrand“ jetzt EU-weit anerkannte geographische Herkunftsangaben für Erzeugnisse.
Bild und Bericht: Westfälische Nachrichten
Zusätzlich wurde zum Beispiel „Sendenhorster Korn“ beziehungsweise „Sendenhorster Kornbrand“ als eigenständige geographische Herkunftsbezeichnungen EU-weit geschützt.
Um sicherzustellen, dass Korn und Kornbrände mit einer geographischen Angabe weiterhin ausschließlich nach dem seit 1907 geltenden gesetzlichen Reinheitsgebot hergestellt werden, – ausschließlich aus dem vollen Korn der einheimischen Getreidearten Roggen, Weizen, Hafer, Gerste und Buchweizen und ohne jegliche Zusatzstoffe – mussten die rechtlichen Vorschriften für das Herstellen und Verbreiten dieser Spirituosen im nationalen Spirituosenrecht festgelegt werden.
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